Zur Armut geboren?

Zur Armut geboren?

Benachteiligte junge Menschen haben das Recht auf eine gute Ausbildung

„Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein“
(Mt 17,19-21)

Ajala ist ein Mädchen und lebt in Indien.
John war nie in der Schule.
Mawufeasi lebte auf der Straße.

 

Drei junge Menschen und alle haben eines gemeinsam: Sie sind benachteiligt und stehen am Rande der Gesellschaft – aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft. Unzählige Jugendliche in vielen Ländern wie Indien, Sri Lanka, Afrika und Südamerika wurden z. B. in Slums geboren – und damit in die lebenslange Armut. Ist das so? Gibt es nicht auch für benachteiligte und sozial schwache Kinder und Jugendliche einen Weg in ein selbstbestimmtes Leben?
Unsere Mitbrüder treffen tagtäglich auf junge, talentierte Menschen, doch viele haben den Glauben an sich selbst verloren und damit die Hoffnung auf ein besseres Leben, weil sie aus armen Familien stammen. Wir Missionsbrüder des heiligen Franziskus sind davon überzeugt, dass diese jungen Menschen einen Beruf erlernen und ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft werden können, wenn man ihnen die Chance dazu gibt.
Für sie betreiben wir mit großem Erfolg Ausbildungszentren in z. B. Ghana und Indien, in denen sie technische, handwerkliche oder hauswirtschaftliche Fähigkeiten erlernen, mit denen sie ihr eigenes Geld verdienen können. Bereits tausende junge Frauen und Männer haben es schon geschafft!

 

„Ich bin ein indisches Mädchen – und ­verdiene mein eigenes Geld als Schneiderin!“

DSC09104

Weltweit haben Millionen Kinder keinen Zugang zu Bildung – der größte Teil davon Mädchen. Besonders in Indien dürfen Mädchen oft nicht einmal die Grundschule abschließen, sondern müssen im Haushalt helfen, bis sie viel zu früh verheiratet werden. Ajala ist eines von ihnen. Wie viele junge Frauen hatte sie nie die Chance auf einen Schulabschluss, doch sie will ein unabhängiges Leben führen. Das erfordert Mut und Durchsetzungsvermögen – und verdient unsere Unterstützung!
In dem Ausbildungszentrum unserer Mitbrüder lernen die jungen Frauen wie Ajala alles, um später in den gefragten Berufen Schneiderin, Näherin, Weberin oder Köchin ihr eigenes Geld zu verdienen. Das ist ein wichtiger Beitrag dafür, sie vor Zwangsheirat, Unterdrückung und Ausbeutung zu schützen.

„Ich war Schulabbrecher – und wurde bester Tischler in der Stadt!“

Es war ein Tag wie jeder andere. „Ich lungerte wie immer auf der Straße herum. Ich ging nicht zur Schule, Arbeit hatte ich auch keine. Doch dann traf ich Bruder Boniface CMSF. Ich danke Gott dafür.“ Als unser Mitbruder Mawufeasi das Angebot machte, Tischler zu lernen, nahm der junge Mann aus Kwasibuokrom in Ghana sofort an. Denn er wusste: Diese Chance würde er nie wieder bekommen und bis zu dieser schicksalhaften Begegnung glaubte er noch nicht einmal daran, dass jemand wie er jemals eine Familie ernähren könnte.
Mawufeasi ist einer von vielen Straßenjungen, die in der St. Franziskus-Berufsschule eine Ausbildung gemacht haben und jetzt bei uns angestellt sind. Sie sind Bruder Boniface CMSF unendlich dankbar, dass sie nun ihre Familien finanziell unterstützen und ihr Wissen an andere junge Menschen weitergeben können, z. B. an John, der nie eine Schule besucht hat und wie sein Vorbild Mawufeasi ein guter Tischler werden will.

 

DSC00582 2     

 

Noch mehr Ausbildungsplätze für die notleidende Jugend!

Bereits tausenden jungen Menschen konnten wir bisher die Chance auf eine Ausbildung geben, damit sie heute auf eigenen Beinen stehen.
Doch wir wollen und müssen uns weiterentwickeln: So wollen wir in Zukunft noch bessere Ausbildungen anbieten, z. B. Automechaniker, Installation, Computertechnik, Hotelmanagement und Holzschnitzer. Und nicht nur das: Mit staatlich anerkannten Ausbildungen wollen wir es ermöglichen, dass die besten jungen Menschen anschließend sogar studieren können. Doch dazu brauchen wir dringend finanzielle Hilfe!

Ihre Spende gibt benachteiligten Menschen eine Chance!

Mit 150 Euro finanzieren Sie einem jungen Menschen einen Monat lang seine Ausbildung sowie Unterbringung und Verpflegung in unserem ordenseigenem Wohnheim.
So hat ein bedürftiger Jugendlicher ohne Schulabschluss die Chance auf einen Arbeitsplatz, der sein Überleben sichert.

 

Bitte spenden Sie!


Die dringende Bitte unseres Mitbruders Wilson an Sie: „Für Ihren Beitrag bei der Ausstattung der Unterrichtsräume, für die Anschaffung von Ausbildungsgeräten und von Lehrmaterial bin ich sehr dankbar.“

 

Liebe Freunde und Förderer,

„Der Glaube kann Berge versetzen“ – wie viel Wahrheit darin steckt, zeigen mir junge Menschen wie Ajala, Mawufeasi und John. Trotz schwieriger Bedingungen und Armut waren sie doch nicht so chancenlos, wie sie zunächst dachten. Denn dank unserer Mitbrüder wurde ihnen bewusst: „Wir können es schaffen!“


Wir von den Missionsbrüdern des heiligen Franziskus geben diesen jungen Menschen die Chance auf eine bessere Zukunft. Bitte helfen auch Sie! Nur mit Ihrer finanziellen Unterstützung können wir unsere Ausbildungszentren weiter betreiben und sogar noch besser machen – weil jede junge Frau und jeder junge Mann hat eine Chance auf eine gute Ausbildung verdient.  


Auch im Namen unserer engagierten Mitbrüder und den hilfesuchenden Jugendlichen danke ich Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung

 

 

Ihr

Bruder Michael Kujur, CMSF

 

Flyer im Adobe-PDF Format zum Ausdrucken


Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Unterstützen Sie dieses oder andere Projekte mit Ihrer Spende.

  ICH MÖCHTE SPENDEN  


Missionsbrüder des heiligen Franziskus
Missionshaus Bug
Schlossstraße 30
96049 Bamberg

 

Telefon (09 51) 5 62 14
Telefax (09 51) 5 52 45


E-Mail: bug.cmsf@t-online.de